„Holz findet STADT“

Die WohnungskäuferInnen wären für Holzbauten längst bereit – die Immobilienbranche ist es allerdings noch nicht. Trotz Leuchtturmprojekten und permanentem Wettlauf um den höchsten und größten Holzbau fehlen geeignete kleine Objekte und Angebote. Hauptursache dafür ist die fehlende Information für Bauträger, welche Objekte gefragt wären. Eine Studie von Baukult ZT und BAU.GENIAL zeigt die Wünsche der Wohnungssuchenden und wie sie das Thema „Holz im Wohnbau“ einschätzen.

Interessanterweise wäre eine große Zahl der Interessierten auch bereit, mehr für einen Holzwohnbau zu zahlen. Für Bauträger ergeben sich aus dem Holzbau weitere Vorteile: Systemholzbau ist die perfekte Lösung für urbane Wohnprojekte, vor allem wegen kurzer Bauzeit, Planungs- und Kalkulationssicherheit sowie rascherer Verwertbarkeit.

Fazit: Die Nachfrage nach Wohnungen in Holzbauten gibt es, diese kann jedoch mangels vorhandener Holzhäuser nicht befriedigt werden.

Am ImmoDienstag in Graz werden allen BesucherInnen die Ergebnisse dieser interessanten und einmaligen Studie präsentiert.

 

Programm

  • 18:00 - 18:30 Eintreffen der Gäste
     
  • Regina M. Lettner

    Geschäftsführerin der baukult ZT GmbH.

    Laut Online-KäuferInnenstudie der baukult ZT GmbH würden rund zwei Drittel der Befragten gleich viel für eine Wohnung aus Holzfertigteilen zahlen wie für eine aus Betonfertigteilen – zwölf Prozent sogar mehr, im Durchschnitt um rund 15 Prozent. Zudem punktet Holz mit hohen Sympathiewerten.   Bauen mit Holz bringt durch schlanke Wände etwa drei Prozent mehr Nutzfläche bei gleichen bauphysikalischen Werten (und bei gleichen Außenmaßen). Intelligente Häuser kosten etwas mehr, sind jedoch kleiner und im Betrieb billiger. Auf längere Sicht sind die Bau- und Betriebskosten in Summe geringer als bei „billigen“ Häusern mit höheren laufenden Kosten.   Und es lässt sich effizient bauen: Vorfertigung ist im Holzbau bereits selbstverständlich im Einsatz, Digitalisierung nimmt zu, und auch Roboter sind im Kommen. Das fertige Produkt wird auf der vorbereiteten Baustelle sehr schnell montiert, was Transportwege und -zeiten ebenso minimiert wie die Lärm-, Schmutz- und Müllbelastung.   Kurz und gut: Holz ist der ideale Baustoff. Trotzdem ist Holz nur bedingt im großvolumigen Wohnbau angekommen. Denn das Einzige, was dem Holzbau noch im Weg steht, sind zahlreiche Vorurteile. Sowohl von den BauträgerInnen als auch von den KundInnen. In ihrem Vortrag über die Studie „Holz findet Stadt“ zeigt Architektin Regina Lettner, welches Potenzial in diesem Element steckt.

    Alan-David Hofmann

    Geschäftsführer der Woodplan GmbH in Graz.

  • 19:30 - 20:00 ZM Johann Harrer “Zur Vielseitigkeit des Holzbaus“
     
  • 20:00 - 22:00 Get2gether mit anregenden Gesprächen
     

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Veranstaltungsdaten

  • Datum: 30.04.2019 18:00
  • Ort: Hotel Ramada Graz
    Seering 10
    Graz-Premstätten
  • Anmeldeschluss: 23.04.2019
  • Plätze: 100
  • Anmeldungen: 77
  • Teilnehmer: 49
  • Erhalten wir zu einer Veranstaltung mehr Anmeldungen als Plätze zur Verfügung stehen, verlosen wir alle Plätze per Zufallsprinzip unter allen Anmeldungen. Das Anmeldedatum hat dabei keinen Einfluss auf die Ziehung.

Programmverantwortlich

Raffaela Lödl-Klein

RA Mag Raffaela Lödl-Klein ist seit 2013 im Team der KAPP & PARTNER Rechtsanwälte GmbH und seit Februar 2018 auch Partnerin der Kanzlei. Zu ihren Spezialgebieten zählen das Immobilienrecht, insbesondere die Abwicklung von Liegenschafts- und Bauträgerprojekten sowie das Gesellschafts– und Insolvenzrecht. mehr..

Veranstaltungsort

Hotel Ramada Graz
Seering 10
Graz-Premstätten